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Slowakei und Ungarn
4 Freunde

4 Freunde

am 24. April 2014 | 9 Kommentare

Die letzten Tage waren genau so, wie wir uns unsere Reise mit dem Fahrrad durch die Welt vorgestellt haben. Einmal aus Budapest raus, waren die Fahrradwege und die kleineren Straßen deutlich schwerer zu befahren. Unsere Fahrräder bestanden den Buckelpistentest mit sehr gut! Breite Reifen und 26 Zoll waren die richtige Entscheidung Außerdem kommt unser Zelt nun sehr regelmäßig zum Einsatz. Wir durchfahren meist kleine und verschlafene Dörfer. Hier eine Unterkunft zu finden ist zwar bestimmt möglich, aber deutlich schwieriger als noch in Deutschland oder Österreich. Es ist immer ein sehr beruhigender Gedanke, dass man seine Unterkunft für die nächste Nacht bereits mit sich trägt. Wir sind absolut unabhängig! Die Nächte im Zelt sind mittlerweile auch deutlich einfacher, wir schlafen mittlerweile so ruhig und werden nicht mehr von jedem kleinsten Geräusch wach. Auch werden die Nächte deutlich wärmer, meist ist es so ca. 5-10°C. Sicherlich ist auch die Gesellschaft von Lili und Dani ein sehr beruhigender Gedanke – den beiden geht es genau so Zu viert starten wir also in Budapest und sind alle sehr gut erholt! Wir freuen uns auf die bevorstehenden, gemeinsamen Tage und natürlich darauf, mehr vom Land und den Leuten zu sehen. Ziemlich flach ist die Landschaft Ungarns, trotzdem schaffen wir im Durchschnitt nur 60 km pro Tag. Die Wege werden abenteuerlicher und zu viert macht man deutlich mehr Pausen als zu zweit. Auf der einen Seite ist es schön, so entspannt unterwegs zu sein, es ist das, was wir wollten: Entschleunigung! Auf der anderen Seiten ist da immer noch der Drang, voran zu kommen… wir müssen noch lernen, dass wir uns nun für 1 Jahr nicht stressen müssen. Immer wieder sagen wir uns: „Wir haben 1 Jahr Zeit und das, was wir schaffen, schaffen wir – der Weg ist das Ziel!“ Und doch ist in unserem Kopf die geplante Route, die wir schaffen wollen und die im Moment eher noch an Radelkilometern zunimmt, da wir planen den gesamten Weg bis nach Asien mit dem Fahrrad oder auch mal mit dem Zug zurückzulegen. Wir mögen den Gedanken, alle Länder auf dem Weg zu sehen (der Iran wurde uns von Mehdi eh schon so schmackhaft gemacht, da können wir gar nicht mehr anders, als diesen auch zu...

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Gemeinsames Radreisen verbindet

Gemeinsames Radreisen verbindet

am 16. April 2014 | 9 Kommentare

Die letzten Tage sind irgendwie wie im Fluge vergangen und wir sitzen nun hier in unserer Ferienwohnung mitten im Herzen von Budapest. Es ist schon unsere zweite Ferienwohnung in Budapest, da wir uns gestern morgen spontan dazu entschieden haben, eine weitere Nacht in Budapest zu bleiben um noch ein wenig zu entspannen. Obwohl wir eigentlich sehr viel Zeit haben, kommen wir nicht immer dazu alles zu schaffen oder zu machen was wir uns vornehmen (wie zum Beispiel posten!). Es gibt immer sehr viel Anderes zu tun Vor allem eins: Fahrradfahren! Dass wir da nicht die Einzigen sind, die diese Art zu Reisen angenehm finden, war uns vorher schon bewusst. Aber wie viele es sind, hat sich erst nach Wien gezeigt. Innerhalb von 2 Tagen haben wir schon eine kleine Biker-Gang gegründet Hier in Budapest waren wir sogar für einen kurzen Moment zu 6.! Lili und Dani haben wir in Bratislava per Zufall getroffen. Wir kamen gerade in Bratislava an, da wurden wir von Lili angesprochen. Sie erkundete gerade alleine die Stadt und hat uns zufällig gesehen wie wir gerade von der Brücke des slowakischen Nationalaufstandes in die Altstadt von Bratislava einrollten. Da die beiden sich schon wieder am nächsten Tag auf den Drahtesel geschwungen haben, tauschten wir die Kontaktdaten aus und machten ein Treffen für Budapest aus. Mehdi haben wir dann nach Bratislava aufgegabelt und Chris haben wir kurz in Budapest auf der Straße getroffen. Wir sind gespannt wie viele Radfahrer wir bis zur Türkei treffen werden Scheint bis dahin eine Radreise-Autobahn zu sein. Auf dem Weg von Wien nach Bratislava sind wir mit viel Rückenwind durch eine sehr schöne Auenlandschaft gebraust. Die Grenze zwischen Österreich und der Slowakei war dann auch sehr schnell erreicht und wir waren unglaublich gespannt darauf, wie wir im nicht deutschsprachigen Ausland so zurecht kommen. Bisher war für uns alles einfach. Die Fahrradwege waren in einem guten Zustand und wir konnten uns jederzeit mit jedem unterhalten. Vorsichtshalber haben wir direkt unser Ohne-Wörter Wörterbuch in die Lenkertasche gesteckt Von der Grenze konnte man schon die Hauptstadt Bratislava sehen, unser Ziel für die Etappe. Dort wurden wir sehr freundlich von Jana und Platon aufgenommen. Die beiden waren für zwei Nächte unsere Gastgeber und zeigten uns die Stadt...

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